Gewusst wo: Fördermittel für Ihre Weiterbildung


Gewusst wo: Fördermittel für Ihre Weiterbildung

Knowhow-Investitionen sichern marktwirtschaftliche Top-Positionen. Deshalb investieren sowohl Unternehmen als auch Bund, Länder und EU wie auch nicht behördliche Organisationen und Stiftungen in berufliche Weiterbildung.

Wir zeigen Ihnen, von wem, wie viel Fördergelder für Ihre Wunsch-Ausbildung oder Weiterbildung möglich ist.

Gut zu wissen: Ob Mitarbeiter-Qualifikation für Unternehmen, ob Hochschulabsolventen oder (noch) Gerinqualifizierte, Kurzarbeiter oder Arbeitssuchender, ob Berufseinsteiger/ -umsteiger, jüngere oder ältere Beschäftige – fast nichts ist unmöglich …

Staatliche Fördermittel für alle

Berufliche Weiterbildung ist für jeden interessant. Im Rahmen der Initiative "Aufstieg durch Bildung" fördert die Bundesregierung das deutsche Weiterbildungssystem in Qualität und Wirkungsbreite. Hier einige konkrete Maßnahmen:

Weiterbildungsprämie

Arbeitnehmer, die mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten oder sich in Eltern-/Pflegezeit befinden und nicht mehr als 20 000 Euro brutto im Jahr (Alleinstehende) bzw. 40 000 Euro (Zusammenveranlagte) verdienen sind berechtigt. Den Gutschein gibt es bei den Beratungsstellen.

Weiterbildungssparen

Arbeitnehmer, die eine Arbeitnehmersparzulage erhalten (gleiche Einkommensgrenzen wie oben), dürfen von dem Ersparten etwas für die Finanzierung einer Weiterbildungsmaßnahme abzweigen.

Weiterbildungsdarlehen

Sind die Fördermöglichkeiten über Weiterbildungsprämie und Weiterbildungssparen bereits ausgeschöpft oder liegt der Lernwillige oberhalb der angegebenen Einkommensgrenzen, so wird er zukünftig noch ein zinsgünstiges Weiterbildungsdarlehen bei öffentlich-rechtlichen Banken in Anspruch nehmen können.

Staatliche Fördermittel für Arbeitslose

Arbeitslose und Beschäftigte, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, können umfangreich von der Bundesagentur für Arbeit oder der Grundsicherungsstelle gefördert werden.

Bildungsgutschein

Der Gutschein ist die schriftliche Zusage dafür, dass die Bundesarbeitsagentur die Kosten für die Weiterbildung übernimmt. Damit gewährleistet ist, dass der Lernende eine Weiterbildungs-maßnahme von hoher Qualität durch einen anerkannten und verlässlichen Weiterbildungspartner erfährt, müssen sowohl die Maßnahmen als auch deren Träger nach AZAV zertifiziert sein.

Staatliche Fördermittel für die aufstiegsorientierte Weiterbildung

Wer Karriere machen und beruflich aufsteigen will, muss mit entsprechenden Qualifikationen aufwarten können. Bund und Länder unterstützen Aufstiegsorientierte mit angepassten Förderprogrammen.

Meister-Bafög

Nicht nur angehende Meister, sondern Handwerker und Fachkräfte aller Berufsbranchen können vom Meister-Bafög profitieren, eine Mischung aus Zuschuss und zinsgünstigem Darlehen. Anträge auf Meister-Bafög gibt es bei den Ämtern für Ausbildungsförderung.

Stipendien

Stipendienprogramme gibt es für besonders begabte Berufstätige, die erstmals ein berufsbegleitendes oder ein Vollzeitstudium aufnehmen wollen. Das Programm ist Teil der Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“ der Bundesregierung. Stipendien können bei der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) beantragt werden.

Leonardo da Vinci

Von der Europäischen Union werden in diesem Programm Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Projekte zur Entwicklung und zum Transfer von Innovationen, Partnerschaften u.va.m. gefördert. Dazu muss von einer juristischen Person (einer Einrichtung wie z. B. REFA), nicht von einer Einzel-person, ein Projektantrag bei der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung eingereicht werden.

Staatliche Fördermittel für spezielle Zielgruppen

Von der Bundesagentur für Arbeit werden Fördermittel für Zielgruppen mit speziellem Unterstützungsbedarf wie Geringqualifizierte, ältere Beschäftigte oder Kurzarbeiter bereitgestellt.

WeGebAU

Das Förderprogramm zur „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ richtet sich an über 45jährige Beschäftigte in Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern sowie an Geringqualifizierte. Als gering qualifiziert
gilt etwa, wer keinen Berufsabschluss hat. Arbeitgeber, die Mitarbeiter für eine AZAV-zertifizierte Weiterbildung freistellen, erhalten Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitsausfall.

Kurzarbeit und Qualifizierung

Arbeitgebern werden für Zeiten der Qualifizierung während der Kurzarbeit die vollen Sozialversicherungsbeiträge erstattet, wenn die Arbeitnehmer mindestens während der Hälfte der ausgefallenen Arbeitszeit qualifiziert wurden. Grundsätzlich ist eine Zulassung der Qualifizierungsmaßnahme und des Trägers nach AZAV erforderlich. Weitere Informationen.

Staatliche regionale Fördermittel

Neben den Förderprogrammen von Bund und Arbeitsagentur bieten die Länder zusätzliche finanzielle Unterstützung bei der Weiterbildung an.

Bildungsscheck (NRW)

In Nordrhein-Westfalen werden Arbeitnehmer gefördert, die in Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern beschäftigt sind. Nach einer Bildungsberatung in einer der Beratungsstellen des Landes wird ein Bildungsscheck ausgestellt, der 50 Prozent der Weiterbildungskosten abdeckt, maximal aber 500 Euro.

Förderungen durch den Europäischen Sozialfonds

In allen Bundesländern wird berufsbezogene Aus- und Weiterbildung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Weitere Infos.

 

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