- Details
Berufsbildende Schulen
Berufsbildende Schulen ist ein Sammelbegriff für Schulen, die mit einem beruflichen oder einem berufsorientierten Abschluss enden, z. B. Berufsschulen der dualen Berufsausbildung, Berufsfachschulen, aber auch Schulformen, die zum Abitur führen, wie etwa Fachoberschulen oder berufliche Gymnasien. Ebenso zählen private Schulen, die berufliche Abschlüsse vermitteln, zu den berufsbildenden Schulen.
Abschlüsse an berufsbildenden Schulen
Berufsbildende Schulen vermitteln eine Vielzahl sowohl beruflicher Abschlüsse als auch allgemeinbildender Schulabschlüsse. Das Angebot reicht von einer beruflich vorbereitenden Qualifikation, wie beispielsweise dem Gesellenbrief beziehungsweise dem Facharbeiter bis hin zum staatlich geprüften oder staatlich anerkannten Berufsfachschulabschluss sowie vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur.
Die Mehrzahl der Ausbildungsgänge besteht im Bereich der Berufsschule, es werden aber auch Berufsabschlüsse vermittelt, die nur an Schulen erworben werden können, wie zum Beispiel an der Berufsfachschule.
Im Bereich der dualen Ausbildung werden Abschluss-, Gesellen- oder Facharbeiterprüfungen von einer Kommission der Kammern abgenommen. Bei Bestehen dieser Prüfung werden von den Schulen bei Vorliegen bestimmter schulischer Leistungen auch zusätzliche allgemeine Schulabschlüsse bis hin zum erweiterten Sekundarabschluss vermittelt.
- Details
Sabbatical
Beim Sabbatical oder Sabbatjahr handelt es sich um unbezahlten Sonderurlaub, den der Arbeitnehmer nach seinen eigenen Vorstellungen gestaltet. Ein Sabbatical kann von einem Monat bis zu einem ganzen Jahr dauern. Arbeitnehmer haben keinen gesetzlichen Anspruch auf ein Sabbatical – ausgenommen Beamte und Beschäftigte im Öffentlichen Dienst, bei denen dieser Sonderurlaub mit einer Dauer von bis zu einem Jahr gesetzlich geregelt ist.
Das Wort Sabbatjahr stammt ursprünglich aus der Tora und bezeichnet das siebte Jahr, welches dazu diente, Ruhe und Auszeit zu bieten und dabei neue Kräfte zu sammeln. Es wurde erneut durch amerikanische Hochschulprofessoren aufgegriffen, welche das Sabbatical dazu nutzten, um sich bei einer längeren Auszeit auf ihre berufliche Entwicklung sowie auf ihre Forschung zu konzentrieren.
Sabbatical in Deutschland
Mittlerweile erfreut sich das Konzept des Sabbaticals auch in Deutschland großer Beliebtheit. Neben Beamten und Angestellte des öffentlichen Dienstes entscheiden sich auch immer mehr Arbeitnehmer der freien Wirtschaft dazu, ein Sabbatjahr einzulegen, um sich eine Pause zu gönnen. Ob zwischen zwei Lebensphasen, vor einer neuen Ausbildung oder einem Positionswechsel, während einer beruflichen oder privaten Umorientierungsphase oder – oft sogar arbeitgebergefördert – als eine Auszeit von ein paar Monaten bis zu einem Jahr im aktuellen Job.
Sabbatical-Modelle
Das Sabbatical hält als Instrument der flexiblen Arbeitszeitgestaltung immer häufiger Einzug in Unternehmen. Während diese Art der Auszeit bei Beamten eindeutig geregelt ist, benötigt ein in der freien Wirtschaft tätiger Arbeitnehmer die Zustimmung des Arbeitgebers. Es stehen mehrere Finanzierungs- und Realisierungsmodelle zur Auswahl:
- Sabbatical durch unbezahlten Sonderurlaub
- Sabbatical durch Arbeitszeitguthaben
- Sabbatical durch Lohnverzicht
- Sabbatical durch Teilzeitarbeit
- Sabbatical durch Kündigung
Sabbatical durch unbezahlten Sonderurlaub
Bei diesem Modell können Sie sich eine Beurlaubung von bis zu einem Monat von Ihrem Arbeitgeber genehmigen lassen. Zwar werden Sie in dieser Zeit nicht bezahlt, bleiben dafür aber weiter gesetzlich sozialversichert und haben nach Rückkehr weiterhin Anspruch auf Ihren Job. Ein weiterer Vorteil: Sollten Sie Ihren Jahresurlaub ansparen, können Sie Ihr Sabbatical auf bis zu zwei Monate verlängern.
Sabbatical durch Arbeitszeitguthaben
Diese Option zählt mittlerweile zu den beliebtesten Sabbatical-Modellen und ist auch relativ simpel. Über einen längeren Zeitraum sparen Sie sich Überstunden auf einem Arbeitszeitkonto an und nutzen diese dann auf einen Schlag für ein Sabbatical. Der Vorteil: Da die geleisteten Überstunden ja nicht bezahlt wurden, sind Sie bei Ihrem Sabbatical weiterhin voll versichert und werden bezahlt.
Sabbatical durch Lohnverzicht
Dieses Sabbatjahr-Modell ist relativ klassisch und sehr beliebt. Grundsätzlich handelt es sich um ein reduziertes Arbeitsverhältnis, bei dem Sie für einen längeren Zeitraum auf Ihr volles Gehalt verzichten und nur einen Teil ausbezahlt bekommen, dafür aber weiterhin Vollzeit beschäftigt sind. Um diesen Anspruch wahrzunehmen, müssen Sie ein bestehendes Arbeitsverhältnis von mindestens sechs Monaten haben und in einem Betrieb mit mehr als 15 Mitarbeitern arbeiten.
Sabbatical durch Teilzeitarbeit
Bei diesem Modell handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber, bei der Sie als Mitarbeiter vor Beginn des Sabbaticals von Vollzeit auf eine Teilzeitbeschäftigung wechseln. Während dieser Zeit erhalten Sie ein dementsprechendes niedrigeres Gehalt, arbeiten aber weiterhin auf Vollzeitbasis. So werden Sie während Ihres Sabbaticals weiterhin bezahlt. Wie auch beim Lohnverzichtmodell können Sie die Teilzeitarbeit nur nutzen, wenn Sie bereits mehr als sechs Monate im Betrieb angestellt sind.
Sabbatical durch Kündigung
Wenn Sie in Ihrem jetzigen Job unzufrieden sind und über einen Wechsel nachdenken, lohnt es sich, zu kündigen und in der Übergangsphase ein Sabbatical einzulegen. Bevor Sie diesen Schritt machen, sollten Sie jedoch sicher sein, dass Sie über genügend Geld für die Auszeit verfügen. Gleichzeitig sollten Sie auch beachten, dass Sie, wenn sie das Arbeitsverhältnis selber kündigen, von der Arbeitsagentur für bis zu drei Monate gesperrt werden können und in dieser Zeit auch keinerlei Anspruch auf Arbeitslosengeld haben.
Sie wollen sich während ihres Sappatical weiterbilden? Dann informieren Sie sich über unsere REFA-Seminare und -Ausbildungen. Unsere Weiterbildungen sind übrigens auch als Online-Seminare buchbar.
- Details
Ein Fernstudium ist ein ohne Teilnahme an Hochschulveranstaltungen absolviertes Studium, bei dem sich der Lernende die fachlichen und methodischen Kenntnisse mithilfe von Studienbriefen und audiovisuellen Medien aneignet. Ein Fernstudium ist räumlich und zeitlich flexibel und kann an die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen des Lernenden optimal angepasst werden. Auch bei einem Fernstudium müssen Prüfungen abgelegt und Hausarbeiten sowie eine Abschlussarbeit geschrieben werden.Dies geschieht zumeist in Form von Online-Aufgaben. Mittels Lernkontrollaufgaben wird der Lernfortschritt von den betreuenden Dozenten überprüft. Der Studierende erhält so eine kontinuierliche Rückmeldung, ob der erarbeitete Studienstoff verstanden ist. Im Fernstudium lassen sich verschiedene Abschlüsse erwerben, vom IHK-Zertifikat bis hin zum akademischen Grad des Masters.
Organisation
im Fernstudium Es spielt eine große Rolle, ob man sich neben dem Beruf oder beispielsweise im Rahmen von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit weiterbilden möchte. In jedem Falle sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man seinen Alltag darauf umstellt und wo man Zeit und Geld einsparen kann.
Denn eines ist klar: Der Zeitaufwand für eine Weiterbildung wird sehr leicht unterschätzt. Man sollte also auf jeden Fall einen zeitlichen Puffer einplanen. Eine gute Selbstorganisation ist bei einem Fernstudium das A und O. Anders als bei Präsenzkursen gibt es hier keinen Lehrer, der einem sagt, welche Aufgabe man wann bearbeiten soll. Selbstbestimmtes Lernen bringt viele Vorteile – zum Beispiel die freie Zeiteinteilung –, aber auch Herausforderungen mit sich: Man muss sich selbst einen Überblick verschaffen, vorgegebene Lehrpläne auf die individuelle Situation herunterbrechen und sich letztendlich auch immer wieder selbst motivieren. Durchhaltevermögen und Ehrgeiz sind für ein Fernstudium elementar.
Motivation im Fernstudium
Am Anfang des Studiums ist die Motivation meist hoch, aber damit man sich auch nach zwei Jahren nach Feierabend noch motivieren kann, die Lehrbücher in die Hand zu nehmen, braucht es schon einen klaren Fokus auf das Ziel. Tausende Absolventen jedes Jahr zeigen aber, dass ein erfolgreiches Fernstudium durchaus möglich ist. Studierende sollten sich ein vernünftiges Arbeitszimmer einrichten, denn sie verbringen im Laufe des Fernstudiums viel Zeit am Schreibtisch und vor dem Computer und sollten so ungestört wie möglich arbeiten können.
REFA bietet Ihnen ein umfangreiches Angebot für Ihr Fernstudium! Mit unseren REFA-Online-Seminaren können Sie sich das REFA-Know-How im Industrial Engineering erfolgreich aneignen und beruflich durchstarten.
- Details
Der Bachelor stellt ein mehrstufiges Studienmodell dar und ist der erste akademische Grad und berufsqualifizierende Studienabschluss. Die Studiendauer beträgt mindestens drei und höchstens vier Jahre, also 6 beziehungsweise 8 Semester. Der Bachelor-Abschluss ist nicht nur deutschlandweit, sondern auch international anerkannt, und berechtigt dazu, ein Master-Studium aufzunehmen.
Bachelor-Modelle
Beim Bachelor-Studium unterscheidet man zwei verschiedene Modelle, die sich auf die Anzahl der Fächer beziehen, die vom Studenten belegt werden: Entweder wird ein einziges, klar abgegrenztes Hauptfach belegt – das ist der sogenannte Ein-Fach-Bachelor oder aber zwei Fächer werden belegt – dann spricht man von einem Zwei-Fach-Bachelorstudium. Ebenso existieren zahlreiche Bachelorstudien, die ein Hauptfach mit einem oder mehreren Nebenfächern kombinieren.
Modulstruktur
Die Lehrveranstaltungen in Bachelor-Studiengängen sind durch Module strukturiert. Ein Modul fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen mit einem Lernziel zusammen und ist die Einheit, für die Leistungspunkte vergeben werden. Durch den Bachelor-Abschluss wird die Vereinheitlichung der Studienabschlüsse in Europa und damit eine bessere internationale Vergleichbarkeit angestrebt. Die dafür im Rahmen des Bologna Prozesses von den Ländern entwickelten detaillierten Vorgaben sollen (in Deutschland) insbesondere durch die Akkreditierung erreicht werden, die von speziellen Agenturen vorgenommen wird.
Abschluss und mögliche Umorientierung
Mit dem Bachelor-Abschluss erwerben die Studenten ihren ersten offiziell als berufsqualifizierend betrachteten Hochschulabschluss.Der Bachelor-Abschluss, zu dem auch die Abschlüsse der Fachhochschulen zählen, ist außerdem Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium. Optional auch für einen Wechsel von der Fachhochschule zur Universität, wobei hierfür allerdings weitere spezifischere Qualifikationen erworben werden müssen. Im Masterstudium kann dann entweder das Studienfach des Bachelorstudiums fortgeführt und vertieft werden bzw. interdisziplinär im fachlichen Zusammenhang erweitert werden oder eine fachliche Umorientierung erfolgen mit dem Wechsel in einen Masterstudiengang, der nicht auf das bisherige Studium aufbaut.
Studium und Beruf
Die Einführung des Bachelor-Abschlusses in Europa sollte eine kürzere Studiendauer und einen stärkeren Praxisbezug während des Studiums bewirken. Verbunden damit ist die Intention, Bachelor-Absolventen schneller in den Arbeitsmarkt zu entlassen.
- Details
Was ist Coaching?
Unter Coaching versteht man im Allgemeinen die lösungsorientierte Beratung und Begleitung von Fach- und Führungskräften mit dem Ziel deren Führungsqualitäten weiterzuentwickeln und diese auf geänderte berufliche Rahmenbedingungen abzustimmen. Dies geschieht in der Regel durch vertrauliche Gespräche mit einem neutralen Dritten. Dem Coach stehen hierfür bestimmte Fragetechniken und Methoden zur Verfügung, mithilfe derer er seinen Klienten neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Beim Coaching geht es also in erster Linie um „Hilfe zur Selbsthilfe“, denn der Coach soll seinen Klienten dazu befähigen, eigene Lösungen zu finden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Einzel-, Team- oder Gruppencoaching.
Coaching-Merkmale
Auf das Coaching treffen folgende Merkmale zu:
Schwerpunkt liegt meist auf beruflichen oder unternehmensbezogenen Themen
Probleme werden in der Regel nur mit einer geringen emotionalen Tiefe behandelt
Betriebswirtschaftliche Leistungssteigerung ist Hauptziel oder zumindest Teilziel
Lösungsorientierte Vorgehensweise mit Fokus auf die Zukunft
Nicht geeignet für schwerwiegende psychische Leidenszustände; keine Psychotherapie
Wird durch professionell ausgebildete Fachkräfte durchgeführt (unternehmensinterne oder externe Coaches)
Wann ist Coaching sinnvoll?
Coaching ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn beim Betroffenen Probleme bereits vorhanden sind, Lösungswege aber nicht klar auf der Hand liegen oder er grundsätzlich unzufrieden ist, aber den Grund nicht benennen kann. Außerdem wird Coaching eingesetzt, wenn berufliches Potenzial bei Fach- und Führungskräften erschlossen werden soll, um diese in ihrer Funktion weiterzuentwickeln. Dabei soll oftmals auch deren soziale und emotionale Kompetenz gestärkt werden. Coaches befähigen die Betroffenen, ihren Zustand aus einer anderen Perspektive zu sehen und ermuntern sie, neue Wege auszuprobieren.
- Details
- LoadmoduleID: <div class="contact-box">{loadmoduleid 127}</div>

Wer hat Anspruch auf Bildungsurlaub?
In 14 von 16 Bundesländern haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub; für Beschäftigte in Bayern und Sachsen gilt dies nicht; hier sind Arbeitnehmer auf die Kulanz ihres Arbeitgebers angewiesen. Voraussetzung ist oft eine Mindestgröße des Betriebs und eine Mindestdauer des Beschäftigungsverhältnisses. In der Regel haben Beschäftigte Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr. Aber auch hier gelten die jeweiligen Regelungen der Länder.
Der Bildungsurlaub muss rechtzeitig schriftlich beim Arbeitgeber beantragt werden. Dem Antrag sind Unterlagen über die Bildungsveranstaltung, wie beispielsweise der Nachweis über die Anerkennung der Bildungseinrichtung als Arbeitnehmerweiterbildung, das Programm, aus dem sich die Zielgruppe, Lernziele und Lerninhalte sowie der zeitliche Ablauf der Veranstaltung ergeben, beizufügen.
In den meisten Bundesländern gilt eine Einreichungsfrist von sechs Wochen vor Kursbeginn. Musteranträge gibt es in der Regel beim Kursanbieter oder bei den Gewerkschaften.
Welche Seminare werden gefördert?
Der Inhalt der Weiterbildung muss nicht zwangsläufig in direktem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen. Das Spektrum reicht von Sprachkursen über konkrete fachliche Fortbildungen bis hin zu persönlichkeitsbildenden Seminaren. Voraussetzung für die Freistellung ist, dass sowohl der Weiterbildungsanbieter als auch das gewählte Seminar im Rahmen des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes (AWbG) als Bildungsurlaub am Standort des Arbeitgebers anerkannt sind.
Anerkannte Bildungsveranstaltungen finden in der Regel an mindestens fünf, in Ausnahmefällen an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen statt – bei mindestens sechs Unterrichtsstunden pro Tag. Innerhalb zusammenhängender Wochen kann die Weiterbildungsmaßnahme auch für jeweils einen Tag in der Woche in Anspruch genommen werden, sofern bei der Bildungsveranstaltung inhaltliche und organisatorische Kontinuität gegeben ist.
Wer trägt die Kosten für die Weiterbildung?
Während des Bildungsurlaubs erfolgt eine Freistellung von der Arbeit durch den Arbeitgeber unter Fortzahlung des Gehalts. Die Kosten für die Weiterbildung trägt in der Regel der Beschäftigte. In manchen Fällen beteiligt sich der Arbeitgeber mit einem Zuschuss an den Weiterbildungskosten. Einige Bundesländer bieten Bildungsprämien oder Förderprogramme an.
Darf der Arbeitgeber Bildungsurlaub ablehnen?
Liegen keine dringenden betrieblichen Gründe vor, wie etwa Urlaubsvorrang von Kollegen oder wichtige Projektfristen, ist der Arbeitgeber grundsätzlich dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer den Bildungsurlaub zu genehmigen.
Lehnt ein Arbeitgeber den Antrag auf Bildungsurlaub ab, muss er dies in den meisten Bundesländern innerhalb einer gesetzten Frist schriftlich begründen und den Bildungsurlaub zu einem anderen Zeitpunkt gewähren.
Die Bildungsurlaubsgesetze in den deutschen Bundesländern
|
in den bundesdeutschen Ländern |
||
|
Einführung; Inkrafttreten |
||
|
1. Juli 2015 |
||
|
– |
nicht existent |
|
|
1. Jan. 1991 |
||
|
nach dem 15. Dez. 1993 |
||
|
1. Jan. 1975 |
||
|
1. Apr. 1974 |
||
|
1. Feb. 1999 |
Verordnung zur Durchführung desHessischen Gesetzes über den Anspruch auf Bildungsurlaub (BiUrlGDV) |
|
|
nach 13. Dez. 2013 (löste Bildungsfreistellungsgesetz vom 7. Mai 2001 ab) |
||
|
1. Jan. 1975 |
||
|
1. Jan. 1985 |
||
|
1. Apr. 1993 |
||
|
nach 10. Feb. 2010 |
||
|
– |
nicht existent |
|
|
1. Jan. 1998 |
||
|
30. März 2012 |
||
|
1. Jan. 2016 |
||
In Bayern und Sachsen gibt es keine Bildungsurlaubsgesetze.
Für Beamte ist die Thematik des Bildungsurlaubs in den Regelungen über den Sonderurlaub mitenthalten, etwa in § 9 der SonderurlaubsVO des Bundes bzw. den Parallelvorschriften der Länder.
REFA Nordwest ist ein anerkannter Weiterbildungsträger gemäß Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) NRW und Hamburg.
- Details
- LoadmoduleID: <div class="contact-box">{loadmoduleid 127}</div>

E-Learning eignet sich für die unterschiedlichsten Bereiche: Im Studium ist es bereits eine Selbstverständlichkeit, in Fortbildungen und Kursen kommt es immer häufiger zum Einsatz und auch Unternehmen erkennen zunehmend das Potenzial, Beschäftigte mittels dieser Lernform zu schulen.
E-Learning und Technik
E-Learning basiert auf sehr unterschiedlichen Technologien und kann in unterschiedlichen didaktischen Szenarien realisiert werden. Dabei stehen meist folgende Varianten im Mittelpunkt:
- Web- und computerbasierte Lernformen
- Autorensysteme
- Simulationen
- Videokonferenzen, Teleteaching
- Learning-Management-Systeme
- Audience Response System
- Content-Kataloge
- Learning-Content-Management-Systeme
Formen des E-Learnings
Die jeweilige E-Learning-Form sollte idealerweise an die Zielgruppe sowie an die zu vermittelnden Inhalte angepasst werden. Dafür stehen verschiedene Formen des E-Learnings zur Verfügung. Eine Form, die in den letzten Jahren immer größeren Zuspruch findet, ist das sogenannte Blended Learning. Hierbei handelt es sich um eine Mischform des E-Learnings, bei der das Lernen mit Neuen Medien in Kombination mit Präsenztreffen und Methoden des klassischen Lernens verbunden werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden miteinander verbinden und können den Teilnehmenden angeboten werden.
Weitere Formen des E-Learnings sind:
- Virtuelle Lehre
- Blended Learning
- Content Sharing
- Learning Communitys
- Computer-Supported Cooperative Learning
- Web Based Collaboration
- Interaktives Whiteboard
- Business TV
- Rapid E-Learning
- Mikrolernen
Vorteile des E-Learnings
Beim elektronischen Lernen handelt es sich um eine vergleichsweise junge Lernform. Durch die zunehmende Verbreitung digitaler Medien steigt aber auch deutlich die Akzeptanz des E-Learnings. Denn es bietet unbestreitbare Vorteile im Gegensatz zu herkömmlichen Lernformen und sollte daher als sinnvolle Unterstützung im Lernprozess gesehen werden und durch Kombination verschiedener medialer Vermittlungsformen (hybride Lernarrangements) den Lernprozess optimieren.
Werden die Möglichkeiten des E-Learnings sinnvoll genutzt, kann von zahlreichen Vorteilen profitiert werden:
- Zeit- und ortsunabhängiges Lernen
- Bestimmung des eigenen Lerntempos
- Konstante Qualität in der Wissensvermittlung
- Einfache Bereitstellung und Aktualisierung des Lehrmaterials
- Kostenersparnisse durch Wegfall von Anreise- und Übernachtungskosten
- Permanente Lernkontrolle durch den Einbau von Zwischentests
Bei REFA Nordwest können Sie jetzt auch von speziellen E-Learning-Formen profitieren. Lernen Sie unsere neuen Online-Seminare kennen – live und interaktiv. Buchen Sie ganz einfach unter www.refa-onlineseminare.de
- Details
- LoadmoduleID: <div class="contact-box">{loadmoduleid 127}</div>

Eine Weiterbildung kann hingegen auch dem Erlernen einer Fremdsprache oder dem Erweitern von Computer-Kenntnissen dienen.
Welche Formen der beruflichen Weiterbildung gibt es?
Es gibt eine große Bandbreite an Weiterbildungsmöglichkeiten. Zeit, Lerntyp und Reichweite stellen wichtige Faktoren dar, die es bei der Wahl der Weiterbildungsform zu berücksichtigen gilt. So können Unternehmen, die Mitarbeiter weiterbilden möchten, neben dem klassischen Lehrgang auch zwischen Seminar- und Workshopangeboten, E-Learning oder speziell auf das Unternehmen zugeschnittene Inhouse-Schulungen wählen.
Dabei unterscheidet man zwischen:
- Einarbeitung,
- Fortbildung,
- Umschulung,
- Erwerben einer Zusatzqualifikation,
- autodidaktische Weiterbildung,
- berufsbegleitende Weiterbildung
und sonstige berufliche Bildungsvorgänge zum Beispiel am Arbeitsplatz.
Eine innerbetriebliche Form der beruflichen Weiterbildung ist Training on the job, also das Lernen am Arbeitsplatz. Hierbei findet kein Unterricht in Form eines Seminars statt, sondern das Wissen wird praxisnah durch Einweisung von Kollegen, Vorgesetzten oder einer externen Lehrkraft direkt am Arbeitsplatz vermittelt. Da diese Schulungsart ohnehin in vielen Unternehmen zum Alltag gehört, wird sie nicht zwingend als Weiterbildungsmaßnahme wahrgenommen.
Wer zahlt die berufliche Weiterbildung?
Einen Rechtsanspruch darauf, dass Unternehmen Beschäftigten eine Zusatzqualifizierung zahlen, gib es nicht. Zumindest nicht für freiwillige Weiterbildungen. Anders sieht es aus, wenn Vorgesetzte selbst eine Qualifizierung anordnen. Die Praxis zeigt, dass Arbeitgeber besonders dann bereit sind, ihre Mitarbeiter beim Wunsch nach Weiterbildung zu unterstützen, wenn die Qualifizierung zu den Aufgaben des Angestellten passt, sie ihn ans Unternehmen binden oder sie den Mitarbeiter für gute Leistungen belohnen wollen.
Grundsätzlich kann berufliche Weiterbildung finanziert werden
- durch den Arbeitgeber,
- durch den Arbeitnehmer selbst,
- mit öffentlichen Fördermitteln, z. B. durch die Agentur für Arbeit, Förderprogramme der Bundesländer oder der EU
- oder aber durch eine Kombination daraus (z. B. Bildungsprämie).
Informieren Sie sich über unsere REFA-Seminare und -Ausbildungen. Für Ihre erfolgreiche Weiterbildung im Beruf.
- Details
- LoadmoduleID: <div class="contact-box">{loadmoduleid 127}</div>

Zudem entstehen Werbungskosten noch bei folgenden Einkunftsarten: Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie sonstige Einkünfte.
Wie entstehen Werbungskosten?
Es gibt viele Dinge rund um die Arbeit, für die Arbeitnehmer Geld ausgeben müssen. Diese Kosten können am Ende des Jahres bei der Steuererklärung angesetzt werden. So vielfältig die unterschiedlichen Berufe, so vielfältig die Art der Ausgaben.
Typische Werbungskosten bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit
- Arbeits-/Berufskleidung
- Arbeitsmittel, z. B. Aktentasche, Werkzeuge
- Arbeitszimmer
- Fahrtkosten
- Fachbücher und -zeitschriften
- Fort- und Weiterbildung
- Doppelte Haushaltsführung
- Bewerbungskosten
- Reisekosten
- Umzugskosten
Wie werden Werbungskosten steuerlich abgesetzt?
Werbungskosten führen zu einer Steuerersparnis, da sie von den damit zusammenhängenden Einnahmen abgezogen werden und nur die danach verbleibenden Einkünfte zu versteuern sind. Fachleute sprechen hier vom Nettoprinzip.
Bruttogehalt - Werbungskosten = (zu versteuernde) Einkünfte
Im Bereich der nichtselbständigen Arbeit
Werbungskosten können steuerlich geltend gemacht werden, sofern sie nicht schon vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet wurden. Werden keine einzelnen Werbungskosten geltend gemacht, wird ein Betrag von 1.000 Euro pauschal ohne Nachweis (Werbekostenpauschbetrag) angenommen. Werbungskosten sind in der Anlage N der Steuererklärung einzutragen.
Im Bereich der Renteneinkünfte
Auch Rentner können Werbungskosten bei der Steuererklärung in Anlage R eintragen.
Im Bereich der Kapitaleinkünfte
Geldanleger können Werbungskosten, den sogenannten Sparer-Pauschbetrag, in Höhe von maximal 801 Euro für Kapitaleinkünfte bei der Steuererklärung in der Anlage KAP eintragen.
Im Bereich der Vermietung und Verpachtung
Vermieter können Werbungskosten in der Anlage V steuerlich geltend machen. Dazu gehören beispielsweise die Grundsteuer für das Mietshaus sowie Renovierungskosten.
Im Bereich der „Sonstige Einkünfte“
Zu den sonstigen Einkünften, die in der Anlage SO vermerkt werden, zählen beispielsweise der Unterhalt von einem Ex-Partner oder die Abgeordnetenbezüge eines Politikers. Auch hier können Werbungskosten geltend gemacht werden.
- Details
- LoadmoduleID: <div class="contact-box">{loadmoduleid 127}</div>

Wie viele Fachrichtungen gibt es?
Industriemeister finden in der gesamten Industrie Beschäftigungsmöglichkeiten. Es gibt zig verschiedene Fachrichtungen, für die der Abschluss als Industriemeister absolviert werden kann. Hierzu zählen beispielsweise die Fachrichtungen Elektrotechnik, Chemie, Kunststoff, Mechatronik oder Informatik. Die Fachrichtung Metall ist unter den Industriemeister-Abschlüssen die am weitesten verbreitete.
Für wen ist die Weiterbildung zum Industriemeister am besten geeignet?
Der Abschluss zum Industriemeister ist eine Aufstiegsfortbildung, die auf eine bestehende Berufsausbildung und -erfahrung aufbaut. Um Industriemeister zu werden, müssen Anwärter eine entsprechende Abschlussprüfung an einer Industrie- und Handelskammer erfolgreich ablegen. Der Prüfungsablauf sowie die Prüfungsinhalte sind meist auf Bundesebene geregelt. Es gibt eine Vielzahl an Weiterbildungsinstituten, die vorbereitende Lehrgänge anbieten. Bestimmte Eigenschaften wie Organisationstalent und Kommunikationsfähigkeit sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sollten Anwärter auf die Position des Industriemeisters für eine Weiterbildung mitbringen.
Der Titel Industriemeister ist eine der höchsten Qualifikationen, die im gewerblich-technischen Bereich ohne Hochschulabschluss möglich ist. Der Titel ist gleichwertig mit einem Bachelor-Abschluss.



