REFA Nordwest

New Work

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Veröffentlicht: 18. November 2020

new work lexikon

New Work ist ein Sammelbegriff für alle Prinzipien, Methoden und Denkweisen, die eine moderne und neue Arbeitswelt begründen. Statt formalen Rangordnungen, Top-Down-Vorgaben und statischen Organigrammen, setzen Arbeitswelten der Zukunft auf einen neuen Rahmen. Zum Beispiel auf neue Organisationsprinzipien, viel Eigenverantwortung und ein starkes Fundament aus allgemeingültigen und vor allem transparenten Spielregeln. Zudem kann man sagen, dass New Work den Zweck eines Unternehmens ganzheitlich auch weit über die Grenzen monetärer Interessen und des heutigen Geschäftsmodells beschreibt.

Somit wirbt New Work auch für ein neues Verständnis von Arbeit in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung. Im Wertezentrum von New Work stehen Freiheit, Selbständigkeit und Teilhabe an der Gemeinschaft. Praktische Beispiele für neue Arbeitsformen sind Freelancing, der 6-Stunden-Tag oder Coworking Spaces.

Neue Organisationsformen

New Work bedeutet, die Organisation eines Unternehmens neu zu denken. Während traditionelle Organisationen funktional strukturiert sind, basieren moderne Organisationsformen auf cross-funktionalen Netzwerken, also interdisziplinär. Funktional organisierte Unternehmen sind optimiert für Effizienzen, vorhersagbare Umwelten und die fehlerfreie Durchführung eines bekannten Geschäftsmodells. Neue Arbeitswelten setzen dagegen auf cross-funktionale Teams. Das heißt, kleine Einheiten, die einen ausgewählten Leistungsaspekt end-to-end umsetzen.

Leadership

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Veröffentlicht: 18. November 2020

leadership

Leadership, in der Regel als Führung übersetzt, bezeichnet die menschen-, verhaltens-, eigenschafts-, interaktions- und/oder motivationsorientierten Aufgaben des Managements.

Oft wird Leadership mit dem Begriff Management gleichgesetzt. Dies ist aber nicht korrekt, da beide Begriffe für unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte stehen. So ist im Zuge eines Paradigmenwechsels der Führung Leadership mehr auf die unternehmerische Persönlichkeit des Führenden ausgerichtet, auf seinen Charakter und auf seine menschlichen und sozialen Fähigkeiten. Typische Management-Fähigkeiten hingegen sind Fachkenntnisse, technologisches Know-how, Kenntnis von Management-Methoden und -Instrumenten, Sprachkenntnisse und vieles mehr.

Ein Leader entwickelt Visionen und Strategien zur Durchführung notwendiger Veränderungen. Er motiviert die Mitarbeiter zu einem entsprechenden Verhalten, wobei er Kreativität, Innovation und Spaß bei der Tätigkeit vermitteln kann. So lässt sich sagen, dass Leadership auf einem bestimmten Menschenbild basiert und darüber hinaus die Übernahme von Verantwortung für die Mitarbeiter umfasst.

Zu einigen der typischen Leadership-Skills gehören demnach z. B. Führungskompetenz, Ethik, Lernfähigkeit, persönliche Wachstumsfähigkeit, Redegabe, Kommunikationsfähigkeit, emotionale Stabilität, Integrität, Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit. Allerdings sollte eine Führungskraft sowohl Leadership- als auch Management-Fähigkeiten erfolgreich miteinander verbinden können.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

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Veröffentlicht: 18. November 2020

allgemeines gleichbehandlungsgesetz

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, stellt das einheitliche zentrale Regelungswerk in Deutschland zur Umsetzung von vier europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien dar, die im Jahr 2000 erlassen wurden. Nachdem mehrere Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland erfolgten, trat das AGG am 18. August 2006 schließlich in Kraft. Erstmalig wurde in Deutschland ein Gesetz geschaffen, das den Schutz vor Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität durch private Akteure (z. B. Arbeitgeber, Vermieter, Anbieter von Waren und Dienstleistungen) umfassend regelt. 

Anwendungsbereiche des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)

Dass AGG findet in folgenden Bereichen Anwendung:

  • Bildung

  • Zugang zu Berufsausbildung

  • Arbeitsbedingungen (inklusive Einstellungs- und berufliche Aufstiegsbedingungen)

  • Mitgliedschaft in Gewerkschaften

  • Sozialschutz

  • Zugang zu bzw. Versorgung mit den öffentlich zur Verfügung stehenden Gütern und Dienstleistungen

So muss beispielsweise der gesamte Bewerbungsprozess, beginnend mit der Stellenausschreibung, diskriminierungsfrei gestaltet sein. Bei bestehenden Arbeitsverhältnissen haben Beschäftigte Anspruch auf Schutz vor Benachteiligungen. Sie können Schadensersatz oder Entschädigung verlangen und sich bei seinem Arbeitgeber über Benachteiligungen beschweren. In allen Betrieben muss eine entsprechende Beschwerdestelle existent und den Beschäftigten bekannt sein. Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Diskriminierungen unterbleiben. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, gegen Beschäftigte vorzugehen, die andere Mitarbeitende diskriminieren. Die möglichen Maßnahmen reichen dabei von einer Versetzung über eine Abmahnung bis hin zur Kündigung.

Auch bei Geschäften des täglichen Lebens wie dem Einkaufen, bei Versicherungs- und Bankgeschäften und bei Restaurant- oder Clubbesuchen gilt der Diskriminierungsschutz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. 

Akkreditierung

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Veröffentlicht: 18. November 2020

akkreditierung

Akkreditierung bezeichnet in diversen Bereichen den rechtlichen Vorgang, bei dem eine allgemein anerkannte Instanz einer anderen das Erfüllen einer besonderen Eigenschaft bescheinigt. Die Akkreditierung im Hochschulbereich ist ein länder- und hochschulübergreifendes Verfahren der Begutachtung von Studienangeboten in Bachelor- und Masterstudiengängen staatlicher oder staatlich anerkannter Hochschulen. Akkreditierung von Studiengängen sind Prüfungen, die feststellen sollen, ob neue Studiengänge bestimmten Standards entsprechen. Diese werden seit der Einführung des Bachelor- und Masterabschlusses durchgeführt. Hierfür wurden speziell eingerichtete Akkreditierungsagenturen gegründet, die wiederum selbst vom länderübergreifenden Akkreditierungsrat begutachtet und akkreditiert werden.

Die Akkreditierung kann als eine Art Qualitätssicherung für Studiengänge gesehen werden, ist jedoch nicht verpflichtend und sagt somit auch nichts über die Qualität nicht akkreditierter Studiengänge aus. Studieninteressierte sollten sich immer ein eigenes Bild über den gewählten Studiengang machen. 

Parallel zur Akkreditierung von Studiengängen gibt es die sogenannte Systemakkreditierung. In dieser Akkreditierung untersuchen die Agenturen nicht mehr die jeweiligen Studiengänge, sondern das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Da die Akkreditierung eines einzelnen Studiengangs oft lange dauert und teuer ist, haben sich Hochschulen und Politik darauf geeinigt, auf lange Sicht die Systemakkreditierung zu bevorzugen.

Master

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Veröffentlicht: 06. November 2020

master

Master

Das Masterstudium ergänzt ein grundständiges Studium; in aller Regel ein Bachelorstudium. Es dient der Vertiefung des vorherigen Studiums oder erschließt neue Wissensgebiete. Der Master dauert mindestens zwei und höchstens vier Semester. Es sei denn, man studiert in Teilzeit bzw. berufsbegleitend. Der Master ist damit der zweithöchste akademische Grad und befähigt zu höheren Positionen in Unternehmen.

Doch nicht jeder, der einen Bachelor-Abschluss hat, wird auch tatsächlich zum Masterstudium zugelassen. An einigen Hochschulen und in besonders beliebten Fächern sind die Studienplätze knapp, sodass man hier mit guten Noten überzeugen muss. Wer jedoch in punkto Hochschulwahl flexibel ist und sich nicht nur in großen Städten bewirbt, dürfte über kurz oder lang einen Master-Studienplatz ergattern. 

Konsekutive, nicht-konsekutive und weiterbildende Masterstudiengänge

Zudem gibt es konsekutive, nicht-konsekutive und weiterbildende Masterstudiengänge. Der konsekutive Masterstudiengang baut inhaltlich auf dem Bachelor auf und vertieft oder erweitert ihn fächerübergreifend. So kann der Master auch an einer anderen Hochschule – egal, ob Uni oder Fachhochschule als zuvor der Bachelor – absolviert werden.

Beim nicht-konsekutiven Master spielt das vorangegangene Studium keine Rolle. Das heißt, dass man beispielsweise einen nicht-konsekutiven Master in Wirtschaft auch dann belegen kann, wenn man seinen Bachelor in Biologie gemacht hat. Es handelt sich bei nicht-konsekutiven Studiengängen um interdisziplinäre Programme. Der bekannteste Abschluss dieser Art ist der MBA, der Master of Business Administration. Die Unterscheidung in konsekutive und nicht-konsekutive Masterstudiengänge soll allerdings in den nächsten Jahren nach und nach aufgehoben werden.

Weiterbildende Studiengänge setzen nach einem qualifizierten Hochschulabschluss qualifizierte berufspraktische Erfahrung – meist von mindestens einem Jahr – voraus. Die Inhalte des weiterbildenden Studiengangs sollen die beruflichen Erfahrungen berücksichtigen und an diese anknüpfen.

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Blended Learning

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Veröffentlicht: 06. November 2020

blended learning

Blended Learning

Blended Learning, auch integriertes Lernen genannt, bezeichnet eine Lernform, die unterschiedlichen Methoden und Medien aus dem Präsenzunterricht und E-Learning kombiniert. Auch die Mischung aus formellem und informellem Lernen und die Anreicherung von Printmedien mit 2D-Codes können unter diesen Begriff fallen.

Blended Learning wird zudem auch als integriertes, hybrides Lernen verstanden. Es ist letztlich ein Lehrszenario, das nicht ausschließlich face-to-face oder online stattfindet, sondern als Kombination von virtuellen und nicht-virtuellen Lernsettings und Methoden begriffen werden kann.

Blended Learning ist die übliche Lehr- und Lernform an modernen Hochschulen und großen Unternehmen. Über Lernplattformen und Lern- und Wissensportale werden nicht nur Informationen und Materialien bereitgestellt und verwaltet, sondern auch die im Regelfall komplexen Blended-Learning-Kurse organisiert. Über Smartphones und Tablets werden Studierende benachrichtigt und versorgt und Außendienstmitarbeiter angebunden, was auch unter den Begriff des Mobile Learning zusammengefasst werden kann. Vermehrt setzen Schulen mehr und mehr auf Blended Learning. Der Einsatz von Open-Source-Lernplattformen und von sozialen Medien (Social Media) ist in vielen Gymnasien und Berufsschulen selbstverständlich. Während sich reines E-Learning nur im Ausnahmefall durchgesetzt hat, ist Blended Learning in den Industriestaaten und Informationsgesellschaften zum Normalfall geworden.

Fortbildung

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Veröffentlicht: 06. November 2020

fortbildung 

Fortbildung

Berufliche Fortbildung zielt darauf ab, die Qualifikationen im aktuell ausgeübten Beruf zielgerichtet zu erweitern oder zu ergänzen. Meist mit dem Ziel, sich beruflich weiterzuentwickeln und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

Oft werden hierbei die Begriffe Fortbildung und Weiterbildung synonym verwendet. Doch anders als bei der Weiterbildung, bei der es darum geht, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben, bezieht sich die Fortbildung auf eine konkrete Anforderung im Rahmen der aktuellen beruflichen Tätigkeiten. So ist auch der Begriff Fortbildung im Berufsbildungsgesetz, kurz BBiG, genau definiert. Das Ziel einer modernen Fortbildung ist, die beruflichen Möglichkeiten im aktuellen Job zu sichern, anzupassen oder zu erweitern.

Arten der Fortbildung

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Erhaltungs-, Erweiterungs-, Anpassungs- und Aufstiegsfortbildung.

Erhaltungsfortbildung
Die Erhaltungsfortbildung dient zur Auffrischung oder Reaktivierung beruflicher Fertigkeiten und Kenntnisse. Meist wird sie nach längerer beruflicher Pause zum Wiedereinstieg in den Beruf genutzt. 

Erweiterungsfortbildung
Die Erweiterungsfortbildung dient dazu, Fähigkeiten und Kenntnisse im aktuellen beruflichen Umfeld zu erweitern.

Anpassungsfortbildung
Die Anpassungsfortbildung ermöglicht dem Lernenden in technischen, wirtschaftlichen, sozialen oder rechtlichen Fragen auf dem Laufenden zu bleiben und das Wissen in Bezug auf veränderte Anforderungen am Arbeitsplatz anzupassen.

Aufstiegsfortbildung
Die Aufstiegsfortbildung baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung auf und qualifiziert für weiterführende Positionen im Job.

Die berufliche Fortbildung findet zum Teil während der Arbeitszeit, zum Teil in der Freizeit, beispielsweise am Wochenende, statt. Der Arbeitnehmer beteiligt sich somit auch zeitlich. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich häufig auch die Kosten. Grundsätzlich kann berufliche Fortbildung finanziert werden.

Sie interessieren sich für eine Fortbildung? Informieren Sie sich über unser Weiterbildungsangebot. Mit unseren REFA-Seminaren und -Ausbildungen planen Sie Ihre berufliche Zukunft. 

Umschulung

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Veröffentlicht: 28. Oktober 2020

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Umschulung

Eine Umschulung ist eine Maßnahme in der beruflichen Erwachsenenbildung, die eine Person befähigen soll, eine andere als die vorher ausgeübte oder erlernte berufliche Tätigkeit auszuführen. Im Gegensatz zu einer beruflichen Anpassungsfortbildung stehen hier nicht vorrangig weiterqualifizierende Kenntnisse und Fähigkeiten im Vordergrund, sondern eine neue berufliche Qualifikation in einem der über 300 staatlich anerkannten Ausbildungsabschlüssen nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung. Auch schulische Ausbildungen, zum Beispiel in der Altenpflege oder als Erzieher/in, lassen sich in Form von Umschulungen absolvieren.

Eine Umschulung wird häufig dann gewählt, wenn eine Weiterbeschäftigung im erlernten Beruf beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen (Unfall, allergische Probleme etc.) nicht mehr möglich ist oder das Beschäftigungsangebot im erlernten Beruf nicht mehr verfügbar ist.

Formen der Umschulung

Je nach gewünschtem Beruf gibt es folgende Formen der Umschulung: betriebliche Einzelumschulung oder schulische Umschulung in entsprechenden Kursen.

Betriebliche Einzelumschulung

Die betriebliche Einzelumschulung ähnelt einer dualen Ausbildung, deren Dauer allerdings je nach persönlichen Voraussetzungen und in Absprache mit der zuständigen Kammer zeitlich verkürzt werden kann. Es wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen, den die Kammer genehmigen muss. Am Ende der Einzelumschulung wird eine Abschlussprüfung abgelegt. Das Ablegen einer Zwischenprüfung ist nicht verpflichtend.

Der Lebensunterhalt wird in dieser Zeit entweder durch die Ausbildungsvergütung oder durch Unterhaltsleistungen des Leistungsträgers (Agentur für Arbeit, Rentenversicherung etc.) finanziert. 

Schulische Umschulung

Eine Reihe von Berufen wird nicht betrieblich ausgebildet, sondern an Berufsfachschulen gelehrt. Oft sind Praktika Teil der Ausbildung. Die schulische Umschulung kann auch als Vollzeitmaßnahme bei einem Bildungsträger erfolgen. Die Dauer einer solchen Umschulung beträgt zwischen 18 und 24 Monaten und beinhaltet Theorie- und Praxisanteile. Es erfolgt eine Abschlussprüfung bei einer für die Ausbildung zuständigen Institution.

Anders als bei der betrieblichen Einzelumschulung gibt es bei der schulischen Umschulung keine Ausbildungsvergütung. Im Gegenteil: Oft ist hier noch Schulgeld zu zahlen. In Ausnahmefällen können anfallende Unterhaltskosten und sonstige Kosten von einem Leistungsträger (Agentur für Arbeit, Rentenversicherung etc.) übernommen werden.

 

Soft Skills

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Veröffentlicht: 28. Oktober 2020

soft skills 

Was sind Soft Skills?

Unter Soft Skills versteht man die persönliche und soziale Kompetenz im zwischenmenschlichen Bereich, also die individuellen Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Soft Skills ergänzen im Management sogenannte Hard Skills wie Fach- und Methodenkompetenz.

Der Begriff Soft Skills wird demnach als Sammelbegriff verwendet, der verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften zusammenfasst. Oft werden sie auch als Schlüsselkompetenzen, weiche Faktoren oder als soziale Kompetenzen umschrieben.

Einteilung der Soft Skills

Meist werden Soft Skills in die folgenden drei Bereiche eingeteilt:

  • Soziale Kompetenz: Hierzu zählt die Fähigkeit, mit anderen Menschen zu kommunizieren und zu kooperieren, sie zu überzeugen und für sich zu gewinnen.
  • Personale Kompetenz: Hierbei geht es um die Fähigkeit der Selbstreflexion und Selbstkritik. Die personalen Kompetenzen färben auch auf die soziale und methodische Kompetenz ab.
  • Methodische Kompetenz: Diese Fähigkeit hilft dabei, Aufgaben und Probleme zu lösen. Selbstdisziplin und Stressresistenz fallen in diese Kategorie. Methodische Kompetenz, beispielsweise die freie Rede vor Publikum, kann man besonders gut lernen.

Hard Skills sind dagegen harte Fähigkeiten, also Fachkompetenzen, für die man einen Nachweis hat, zum Beispiel eine Berufsausbildung, ein Studienzeugnis, Zertifikate oder Weiterbildungen.

Fachkompetenzen können Sie übrigens auch mit unseren REFA-Seminaren und -Ausbildungen erlangen und sich damit erfolgreich im Beruf behaupten. 

 

Betriebswirt

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Veröffentlicht: 28. Oktober 2020

betriebswirt 

Betriebswirt

Die Bezeichnung Betriebswirt ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Daher gibt es zahlreiche Abschlüsse, die Anwärter sowohl auf dem akademischen (z. B. Diplom, Bachelor, Master) als auch auf dem nicht-akademischen Weg (z. B. staatlich geprüfter Betriebswirt) erwerben können.

Der geprüfte Betriebswirt kann in unterschiedlichen Positionen im mittleren bis hin zum oberen Management eines Unternehmens arbeiten. In der Regel findet man ihn im Rechnungswesen, im Marketing, im Vertrieb, im Key-Account-Management, im Personalbereich oder in der Produktion.

Der Betriebswirt ist in der Lage, unternehmerisch kompetent, zielgerichtet und verantwortungsvoll Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen der Unternehmen, insbesondere im Zusammenhang mit den Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs, zu entwickeln. Dabei muss er die ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen eines nachhaltigen Wirtschaftens berücksichtigen.

Aufgabenfelder eines Betriebswirtes

Der Betriebswirt führt folgende Aufgaben aus:

  • Gestaltung der organisatorischen Rahmenbedingungen des Unternehmens unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken
  • Auswahl und Einsatz der personalwirtschaftlichen Instrumente zur Sicherung der Unternehmensziele
  • Leitung und Koordination der betrieblichen Leistungsprozesse unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen 

Abschlüsse Betriebswirt

Folgende Betriebswirt-Abschlüsse können in Deutschland erworben werden:

  • Geprüfter Betriebswirt (IHK)
  • Geprüfter Technischer Betriebswirt (IHK)
  • Staatlich geprüfter Betriebswirt
  • Geprüfter Betriebswirt
  • Geprüfter Betriebswirt nach der Handwerksordnung (HWO)
  • Betriebswirt VWA
  • Betriebswirt (BA)
  • BWL Bachelor
  • BWL Master 

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