SWOT-Analyse – Stärken und Schwächen


SWOT-Analyse – Stärken und Schwächen

SWOT-Analyse – bei diesem Verfahren geht es um die Gegenüberstellung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken bzw. Bedrohungen. Die Methode wird in vielen Unternehmen eingesetzt, wenn es um den Vergleich mit dem Wettbewerb, die Umsetzung von neuen Ideen oder auch um die Überprüfung vorhandener Produkte und Verfahren geht. 

Ein Beispiel: Ein Maschinenbau-Unternehmen möchte sich stärker vom Wettbewerb abgrenzen. Die Verantwortlichen führen eine SWOT-Analyse durch. Fünf Führungskräfte tragen jeweils in eine Tabelle ein, welche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken sie sehen. Anschließend tragen sie ihre Ergebnisse zusammen und bilden einen Konsens.

Stärken: kurze Entscheidungswege, gute persönliche Kontakte des Vertriebs zu allen Kunden, Service.

Schwächen: die technische Ausstattung könnte besser sein, die Website ist von vorgestern und es gibt keine Strategie, um neue Kunden zu gewinnen.

Chancen: die persönlichen Kontakte zu Kunden könnten ausgebaut und auch über Social Media-Aktivitäten gepflegt werden. Infrage kommt auch das Empfehlungsgeschäft, was bisher kaum ausgereizt wurde.

Risiken: abgehängt werden vom Wettbewerb in Hinsicht auf Technologie, keine Neukundengewinnung, „Unsichtbarkeit“ in der Branche.

Die SWOT-Analyse hilft als Vorbereitung auf schwierige Gespräche

SWOT funktioniert auch, wenn Sie die Gegenüberstellung auf sich selbst und eine aktuelle Aufgabe bzw. einen Plan anwenden. Stellen wir uns vor, Sie wollten sich auf ein Vorstellungs- oder Beförderungsgespräch vorbereiten. Bevor Sie mit Personalverantwortlichen oder Chefs in den Ring steigen, sollten Sie ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen. Aus einer auf Sie angewendeten SWOT-Analyse können Sie Argumente ableiten, warum Sie der oder die Richtige für den neuen Job sind. Oder Sie stellen fest, dass Sie erst mal an der Verbesserung Ihrer Schwächen arbeiten müssen, bevor Sie Ihr Vorhaben starten.

Nehmen wir das Beispiel eines Technikers. Er möchte aufsteigen. Fachlich leistet er eine Top-Arbeit. Seine Meinung: Das, was er von sich selbst erwartet, müssen auch andere erfüllen. Sein Problem: Durch seine polterige Art eckt er bei an. Eine ehrlich ausgefüllte SWOT-Analyse sähe bei diesem Kandidaten so aus:

Stärken: Durchsetzungskraft, Fachwissen, handwerkliches Geschick, Zielstrebigkeit

Schwächen: Ungeduld, zu viel auf einmal wollen, zu großer Ehrgeiz, Kommunikation

Chancen: eine Führungsposition, denn ich kenne den Job meiner zukünftigen Mitarbeiter aus eigener Erfahrung und habe Führungswillen.

Risiken: Mit meinem Auftreten ecke ich manchmal an. Ich kränke Leute, obwohl ich es gar nicht so meine.

Schwächen als Chance für Verbesserungen ansehen

Aus dieser Analyse könnte der Techniker nun Handlungen ableiten. Ansatzpunkt ist das Kommunikationsverhalten. Um dies zu verbessern, müsste er geeignete Wege suchen (z. B. die Inanspruchnahme eines Coachings für angehende Führungskräfte oder eine Weiterbildung). Wie wäre es mit einer REFA-Qualifikation? 

( Birgit Lutzer )

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